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16.01.2012 um 17 Uhr: Eröffnung unserer Ausstellung „Die moderne Arbeitswelt im Spiegelbild der Kunst“

Diesmal sind die Bachelor-Studenten von Prof. Scholz einen ganz anderen Weg gegangen (link ->hier): Statt mehr oder weniger umfrangreiche Seminararbeiten zu schreiben, haben sie ihre Untersuchungsergebnisse in Kunst transformiert.

„Ziel des Seminars ist es, den Studierenden die Arbeitswelt aus einem anderen, für Wirtschaftswissenschaftler unüblichen Blickwinkel näher zu bringen“, erläutert Christian Scholz, Professor für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Organisation, Personal- und Informationsmanagement, auf die Frage nach der Absicht des Seminars.

Auf diese Weise wurden die Teilnehmer des Seminars über die Grenzen einer „klassischen Seminararbeit“, welche sich auf die Zusammenfassung theoretischer Texte konzentriert, gefordert und dazu motiviert, persönliche Eindrücke aus der modernen Arbeitswelt in ihre künstlerische Arbeit einfließen zu lassen. Ergänzend lernten die Studentinnen und Studenten durch Expertenvorträge auch neue Arbeitstechniken und die Bedeutung der Kunst in der heutigen Arbeitswelt kennen.

Die Themen reichen von  „Loyalität nach Hierarchie“ über die  Gläserne Decke, mit der Frauen auf ihrem Weg in die Chefetagen zu kämpfen haben bis hin zu Kinderarbeit und dem „Super-Sonder-Angebot“ der Bachelor-Ausbildung.
Die Eröffnung der Ausstellung findet am 16.01.2012 um 17 Uhr vor dem Dekanat in Gebäude B41 an der Saar-Uni statt. Die Kunstwerke sind Interessierten danach noch bis Freitag, 20. Januar, zugänglich.

Weitere Informationen unter Tel: (0681) 3024120 bzw. E-Mail: scholz@orga.uni-sb.de  .

Prof. Scholz: Rettungsschirm für Universitäten?

Heute fand der Festakt zum 60. Geburtstag des Europa-Instituts statt.
In diesem Zusammenhang äußerste sich Prof. Christian Scholz auch zu aktuellen Entwicklungen der Hochschulpolitik:

„.. insgesamt ist also das Europa-Institut ein ganz zentraler Teil der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät und lässt sich in seiner Erfolgsgeschichte auch nur durch die Zugehörigkeit erklären. Diese Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät ist die größte Fakultät unserer Universität. und sicherlich – wie wir auch heute am Europa-Institut sehen – eine der erfolgreichsten. Gleichzeitig gehen wir als Fakultät sehr sparsam mit unserem Geld um, liegen also in allen Wirtschaftlichkeitskennzahlen ganz vorne.“

„…. Trotzdem überschlagen sich unterschiedlichste Akteure gefragt und ungefragt an allen möglichen und unmöglichen Orten mit Ideen, wie man diese Fakultät evaluieren, strukturieren, reduzieren und zerstückeln kann. So diskutiert man über Abschaffen von Teilen der Juristenausbildung, Verlagern der BWL-Bachelor-Programme an die HTW, Outsourcing der VWL-Professuren und immer wieder über Herauslösung des Europa-Institutes aus der Fakultät.“

„…… Kollege Schmidinger, der Rektor der Uni Salzburg und neuer Präsident der österreichischen Universitätenkonferenz hat von der Politik einen Rettungsschirm nicht nur für die Banken und für Griechenland gefordert, sondern auch für die Universitäten. So weit will ich nicht gehen, denn unsere Fakultät ist kein Sanierungsfall. Was wir uns wünschen, wäre aber zumindest ein Windabweiser, der es uns ermöglicht, vernünftig weiterzuarbeiten.“

Wir können gespannt sein, wie es weitergeht ……