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Führungskompetenz ist erlernbar und Fachkarriere Unsinn

In einem kurzen Interview für die schweizerische Handelszeitung äußerste sich Prof.Christian Scholz zum Thema „Führungskompetenz“.

Daraus einige Ausschnitte:

„Natürlich gibt es Menschen, die ein gewisses Talent haben. Aber wir haben es mit einer Normalverteilung zu tun: An den Rändern liegen einige Talentierte, aber die Mehrheit ist eben nicht besonders charismatisch. Und das muss sie auch nicht sein, denn Führungskompetenz ist erlernbar.“

In welchen Punkten sollten Unternehmen umdenken?

„Zunächst einmal sollten Bugdets, die für Headhunter und Eignungsdiagnostik ausgegeben werden, in die Personalentwicklung fließen. Dann muss das Gerede über „Fachkarrieren“ beendet werden. Damit wird den Menschen unnötig ein Stempel aufgedrückt. Er sagt: Eine Person verfügt nur über Fachkompetenz, wird aber nie eine Führungsrolle übernehmen können. Das ist Unsinn. Grundsätzlich sollten allen Mitarbeitenden alle Karrierewege offen stehen.“

 

Mehr dazu in seinem Beitrag in der FAZ zum Thema „Warum die Chefs nicht besser werden“ und in seiner Kolumne in der Welt über  Colin Kaepernick von den San Francisco 49ers.

Prof. Scholz: Trennung Fachkarriere und Führungskarriere ist Unsinn

Christian Scholz über falsche Beförderungsmodelle:

„Seit Jahrzehnten diskutieren wir über schlechte Führung. Als Lösung wird vorgeschlagen: Nur die Naturbegabten sollen führen. Für alle anderen installiert man neben der Führungs- eine Fachkarriere. Die Fachkarriere dient somit als Sammelbecken für all diejenigen, die nicht führen können, aber trotzdem aufsteigen wollen und soziale und monetäre Anerkennung suchen.Christian Scholz, Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Uni Saarbrücken, erklärt, warum er das für kompletten Unsinn hält.“

Der ganze Text nachlesbar in:  managerSeminare 181, April 2013, Seite 18-19  und online verfügbar -> hier 

(weitere Aussagen von Prof. Scholz zu diesem Thema unter anderem  hier  und hier und in der FAZ und schon vor langer Zeit in der WELT )

Aktuell: Ursula von der Leyen und Amazon

Da war der Bericht in der ARD über Amazon. Und es folgte heftige Kritik an Amazon.

Nur geht es nicht nur um Arbeitsbedingungen bei Amazon.

Hinter der allgemeinen Betroffenheit steckt weitaus mehr und dazu sollte man einen kurzen Blick in den heutigen Eintrag in den Reiseführer „Per Anhalter durch die Arbeitswelt“ werfen.

Dort trifft man unter anderem auch die Arbeitsministerin Ursula von der Leyen und die Leiharbeitsfirma „Trenkwalder“.

link -> hier!

 

Prof. Scholz: „Das Ende der HR-Abteilung“

Im „Human Resource Manager ist jetzt online der Artikel Das Ende der HR-Abteilung von Prof. Scholz nachlesbar. Zwei zentrale Thesen:

Jedes Unternehmen braucht gute Personalarbeit. Es gibt aber kein Naturgesetz und kein Artenschutzabkommen zum Erhalt einer Personalabteilung. Wenn sie nicht mehr zu ihrer internen und externen Umwelt passt, wird sie aussterben.

Deshalb brauchen wir eine virtuelle Personalabteilung: Sie ist ein flexibler Verbund von Kernkompetenzen aus externen und internen Experten, die nicht nur durch moderne Informationstechnologien verbunden sind, sondern vor allem durch die strategisch-visionäre Kraft der HR-Leitung.

Der gesamte Gastbeitrag ist zu finden -> hier.

„Ein Gedanke für Christian Scholz“

Anlässlich des 60. Geburtstages von Christian Scholz haben Volker Stein und Stefanie Müller eine Festschrift mit dem Titel „Aufbruch des strategischen Personalmanagements in die Dynamisierung –  Ein Gedanke für Christian Scholz“ herausgegeben. Diese moderne Form der Festschrift beeinhaltet 30 pointierte Kurzbeiträge, die jeweils von EINER zentralen Idee geprägt sind und beinhaltet Überlegungen dazu, wie strategisch, relevant, medial, ethisch, ästhetisch und dynamisch das Personalmanagement  in Zukunft sein wird. Es ist für (personalwirtschaftliche) Praktiker gleichermaßen interessant wie für die (personalwissenschaftliche) Forscher-Community.

Stein, Volker/Müller, Stefanie (Hrsg.), Aufbruch des strategischen Personalmanagements in die Dynamisierung – Ein Gedanke für Christian Scholz, Nomos (Baden-Baden) und München (Vahlen) 2012.
ISBN: 978-3-8487-0058-8; Preis 34,00 Euro.

„Generation Ackermann“ jetzt auch online und auf facebook

Das Interview mit Prof. Scholz im brand eins (-> link)  unter anderem mit der Aussage:

…..   Man muss sich Unternehmen wie einen fremdsprachigen Film mit Untertiteln vorstellen. Es wird etwas gesagt, das rational klingt und gesellschaftlich akzeptiert ist, beispielsweise: „Für die Zukunftssicherung des Unternehmens müssen wir das Marktwachstum in China beschleunigen.“ Die Übersetzung in den Untertiteln aber müsste lauten: „Mir fehlt noch eine Karrierestation in Peking. Deswegen möchte ich die Abteilung dorthin verlagern.“ Hinter der Scheinrationalität befinden sich immer persönliche Beweggründe.   ……

gibt es jetzt auch online als PDF -> hier  und als Diskussionsforum auf facebook (->link).

Dr. Stefanie Müller im Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung

Heute (18.09.2012) auf  dem RKW Kompetenzzentrum in der Handwerkskammer Karlsruhe:

15:30 Was heißt Arbeitgeberattraktivität? Und was hat das mit „Arbeitgebermarke“ zu tun?
Dr. Stefanie Müller, Lehrstuhl für Organisation, Personal und Informationsmanagement, Universität des Saarlandes.

Mehr dazu -> hier.

 

Prof. Scholz im RKW-Podcast: „Employer Branding“ & „Wer ist sie?“

In dieser Ausgabe des RKW Podcasts wollen wir wissen: Was Sie tun können, damit Ihr Unternehmen als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen wird. Worum geht es beim Employer Branding? Und welche Chancen bietet Ihnen dieses Instrument der betrieblichen Personalarbeit?

Dazu ein Beitrag von Prof. Christian Scholz, zu finden -> hier. 

 (Er basiert übrigens auf dem   Anhalter Blog -> hier)

PS Natürlich ist dieser RKW-Podcast wirklich toll geworden. Fast genauso gut finde ich aber ein anderes Video, nämlich dieses -> hier. Ich weiss zwar weder, was sie sagt, noch wer sie ist. (Kann mir da wer helfen??) Aber es ist gut gemacht!

Bitte mitmachen: Befragung „Organisation der Personalabteilung“

Vor genau 10 Jahren (also im August 2002) veröffentlichten wir eine Studie zur Organisation der Personalabteilung, die sich auch mit Virtualisierungstendenzen in Unternehmen befasste.

Was hat sich seitdem geändert?

Dazu gibt es eine kurze online-Befragung unter
http://www.orga.uni-sb.de/vpa.

Bitte Mitmachen.
Es gibt auch ein kurzes Sofortergebnis am Ende der Befragung und dann natürlich einen Ergebnisbericht.