Schlagwort-Archive: Personalmanagement

Rezension zu „Personalmanagement“ (6. Aufl.)

Rezension zur 6. Auflage Personalmanagement von Sarah Waßmuth auf Die Rezensenten erschienen. Daraus drei Ausschnitte:

„Das Buch Personalmanagement ist Anfang 2014 nach fast 15 Jahren in der sechsten Auflage erschienen. Grund für diese lange Zeit ist, dass die wirklich großen Veränderungen zunächst ausgeblieben sind. In den letzten Jahren wurde der Wandel jedoch immer offensichtlicher. Der Autor hat die deutlichen Veränderungen in der Arbeitswelt, die Globalisierung, die Erosion der Personalabteilung sowie die Rolle des Humankapitals umfassend in die neue Auflage eingearbeitet. Zielgruppe dieses Lehr- und Handbuches sind Studierende im Bachelor-Studium an Universitäten und Fachhochschulen mit der Vertiefungsrichtung Human Resources Management und Teilnehmer an Masterprogrammen sowie Personalverantwortliche und -berater.“

„Mit den zahlreichen Abbildungen und Übersichten sowie empirischen Daten, wie beispielsweise eine Übersicht zu Stellenangeboten und der Nachfrage in den verschiedenen Jobbörsen oder eine Auflistung der Arbeits- und Lohnnebenkosten in ausgewählten EU-Ländern, wird jedem Personaler nützliches Handwerkszeug mit auf den Weg gegeben. Testfragen und Fallstudien dienen zur Vertiefung der einzelnen Felder. Zudem ist das Buch, besonders durch die drei Managementebenen, sehr gut strukturiert und übersichtlich.“

„Fazit: Als zentrales Nachschlagewerk dient das Buch jedem Studenten und Praktiker als wertvolle Wissensquelle zu allen Feldern des Personalmanagements. Mit seinen mehr als 1200 Seiten bietet es bei einem Preis von lediglich 69,- Euro ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis. Dieses Standardwerk sollte daher zu jeder Grundausstattung eines Personalers gehören.“

Der gesamte Text ist -> hier zu finden.

Prof. Scholz zu Persönlichkeitstests (Die WELT)

In der aktuellen Kolumne in der WELT geht es um Persönlichkeitstests und vor allem um das heftig umstrittene Reiss-Profil. … und am Schluss des Textes gibt es einen unter Umständen nicht so ganz abwegigen Hinweis:

„Ob jemand trotzdem zustimmt, sich einem derartigen Persönlichkeitstest mit ungewissem Ausgang zu unterziehen, hängt letztlich vielleicht auch davon ab, ob man in der nächsten Zeit einmal in die USA reisen möchte. Denn falls Ergebnisse von Persönlichkeitstests in eine Data-Cloud kommen und bei der amerikanischen Einreisekontrolle landen, dann könnte es durchaus eine Rolle spielen, was man in seinem Persönlichkeitstest auf eine Frage wie `Haben Sie manchmal Gewaltfantasien?´ geantwortet hat.“

Den gesamten Text findet Sie in der WELT und online -> hier.

Stellenforum Berliner Morgenpost: Prof. Scholz zur „Generation Z“

Gestern Abend in Berlin …

… Die Unternehmen müssen sich auf eine neue Generation von Mitarbeitern einstellen. Nach einer Phase karriereorientierter Berufseinsteiger, drängt jetzt die „Generation Z“ ins Berufsleben. Christian Scholz, Professor für Personal- und Informationsmanagement an der Universität des Saarlandes, überraschte die Gäste des diesjährigen Stellenforums der Berliner Morgenpost am Donnerstag im Axel-Springer-Haus mit verblüffenden Erkenntnissen über die neue Generation.  ….. Ihr Selbstbild sei sehr stark vom Realismus geprägt. Die Vorstellung, dank Smartphones und Laptops permanent verfügbar zu sein, sei zwar ein Traum für Arbeitgeber, aber für die neue Generation ein Gräuel. Stattdessen stehe für sie die Trennung von Arbeit und Privatleben im Vordergrund.

mehr dazu -> hier

 

 

 

Univ.-Prof. Christian Scholz erneut zu einem der „führenden Köpfe“ im Personalmanagement gewählt :-))

Eine sehr erfreuliche Nachricht, über die sich unser Institut freut:

Zum sechsten Mal ermittelte die Fachzeitschrift „Personalmagazin“ diejenigen Manager, Berater, Wissenschaftler und Juristen, die das Personalwesen in Deutschland am deutlichsten geprägt haben. Sie wählten Persönlichkeiten aus, die „Vorbildcharakter für andere sind, Einfluss auf die Meinungsbildung in der Öffentlichkeit nehmen und ein Machtfaktor in der Branche sind“. Und zum sechsten Mal wurde dabei Christian Scholz, Professor für Betriebswirtschaftslehre der Universität des Saarlandes, in diesen Kreis der „40 Köpfe“ gewählt.

mehr dazu -> hier

 

Prof. Scholz zur Krise der Deutschen Bahn (VDI-Nachrichten)

In den VDI-Nachrichten (online ->hier) analysiert Prof. Christian Scholz die massiven Probleme bei der Deutschen Bahn.

Hier einige Ausschnitte aus dem Artikel.

„Natürlich hätte die Politik die Entwicklung kommen sehen müssen, genauso wie jeder Bahnkunde sie gesehen hat, der schon vor Jahren wegen fehlenden Zugführern nicht fahren konnte“, kritisiert Christian Scholz, Professor für Personalmanagement an der Universität des Saarlandes, in den VDI nachrichten. „Für Politik und Bahn-Management war die Faszination ,Börsengang‘ zu groß und das Bild eines Zugsystems zu verlockend, das nur aus einigen wenigen ICE-Rennstrecken besteht. Deshalb waren globale Investitionen in Dubai interessanter als eine vernünftige regionale Anbindung.“

Aber auch das Bahn-Management habe es sich zu einfach gemacht und einfach das Personal abgebaut. Um sich komplizierte Hochrechnungen für den personellen Gesamtbedarf zu ersparen, habe die Bahn ihre Mitarbeiterzahl so lange heruntergefahren, „bis es wirklich geknallt hat“, so Scholz. „Man reduziert den Personalbestand sukzessive um die magischen 10 %, die Unternehmensberatungen immer vorschlagen – und irgendwann stehen die Züge.“

Inzwischen brauche sich das Unternehmen über sein Image keine Sorgen zu machen. „Das Image kann kaum noch sinken“, so Scholz. „Die Zufriedenheit der Kunden spielt überhaupt keine Rolle mehr. … Die Tatsache, dass es Wortschöpfungen wie ,Fahrzeitverlängerung‘ für ,eingeplante Verspätung‘ gibt, zeigt, dass es in der Führung der Bahn fundamentale Denkfehler gibt. Diese Kultur der Gleichgültigkeit produziert Probleme wie jene in Mainz.“

Der Trend zu einer „generellen De-Professionalisierung im Personalmanagement“ könne sich in vielen Branchen, in Dienstleistungsbereichen, im Finanzsektor, in der Automobilindustrie und im Bildungsbereich noch übel auswirken, ergänzt Christian Scholz: „Und spätestens dann haben wir noch mehr Probleme als die, die wir zurzeit in Mainz bestaunen dürfen.“

 

Weiterführende Überlegungen zur Deutschen Bahn kennen ansonsten die Studenten der Vorlesung „Multiperspektivisches Management“, die wo die Deutsche Bahn ein immer wieder ergiebiges Thema abgibt.

Kehrseite großer Karriereschritte: Luisa Delgado (DIE WELT)

„Das Ende kam plötzlich: Gerade einmal neun Monate war Luisa Deplazes Delgado Personalvorstand bei SAP, bevor sie – anders als ihre Vorgängerin – relativ geräuschlos aus der Vorstandsetage verschwand.“

In seiner Kolumne in der WELT befasst sich Prof. Christian Scholz mit diesem Fall:

„Das Ende kam aber trotzdem nicht unerwartet: So verweigerte ihr ein Aufsichtsrat seine Unterschrift beim traditionellen Willkommensbrief. Dann kritisierte der Betriebsratsvorsitzende ihre fehlenden Erfahrungen in der IT-Branche und der deutschen Mitbestimmung – neben HR-Expertenwissen definitiv Grundvoraussetzungen für einen erfolgreichen Personalvorstand.“

Die Konsequenz:

„Wer auf der Karriereleiter ein paar Stufen überspringt, sollte darauf vorbereitet zu sein, entsprechend tiefer zu fallen, wenn es schief geht. Das Umfeld stempelt einen zudem schnell als Verlierer ab.“

Mehr dazu in DIE WELT  (link -> hier)

„Fachkräfte finden – fördern – festhalten“ (Dr. Stefanie Müller)

Bekanntlich bezieht sich unsere Auffassung von professionellem Personalmanagement nicht nur auf Großunternehmen ….. :

<<Wie Firmenchefs und Personalverantwortliche ihre Handwerksunternehmen als attraktive Arbeitgeber präsentieren können und so qualifiziertes Personal finden und halten, wird Thema der Fachkräftetagung am Mittwoch, 10. Juli, in Stuttgart sein. Dies teilt die Handwerkskammer mit. Die Veranstaltung der Handwerkskammer mit dem Titel „Fachkräfte finden – fördern – festhalten“ wird eine Reihe von Lösungsansätze aufzeigen, wie die Chancen und Vorteile gerade von Handwerksbetrieben professionell für die Personalrekrutierung genutzt werden können. Dabei werden Fragen beantwortet, wie die richtigen Profis und Azubis gesucht und gefunden werden, wie gekonnte Mitarbeiterführung aussieht und kontinuierliche Personalqualifizierung funktioniert.

Im Eröffnungsvortrag beleuchtet Dr. Stefanie Müller von der Universität des Saarlandes aus wissenschaftlicher Sicht das Thema „Was heißt Arbeitgeberattraktivität?“>>

link -> hier

Paris Hilton als Vorbild?

DIE WELT: Nachdem es zuletzt um Uli Hoeness und seine Machenschaften ging, widmet sich Prof. Christian Scholz in seiner aktuellen Karrierekolumne diesmal Paris Hilton.

„Für Einige ist sie lediglich blond, für Andere etwas dümmlich. Manche finden sie ausnehmend hübsch, andere bezweifeln energisch ihr Talent als Sängerin. Sie macht Werbung für Bier und Prosecco, entwirft Mode und vertreibt ein eigenes Parfüm – nebenbei ist sie noch Hotelerbin.“

Auch wenn es vielleicht auf den ersten Blick paradox wirkt, nicht nur weibliche Führungskräften können durchaus was von ihr lernen. Mehr dazu in der Welt (print 31.5.2013) oder online -> hier.

Heute im STANDARD: DIe ausgeblutete Personalabteilung

Im heutigen STANDARD findet sich ein Gastkommentar von Prof. Christian Scholz zum aktuellen Zustand der Personalabteilung:

„Entkernt, ausgebrannt, ausgeblutet oder ausgesaugt – unterschiedliche Facetten desselben Phänomens in Personalabteilungen und der Frage, wohin diese Organisationen führen soll.“

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Den kompletten Text findet man in DER STANDARD, 25./26.5.2013 Seite K2 und online  -> hier.