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orga.TV-Sommerinterviews abgedreht

Nach Peter Altmeier und Markus Tressel gab’s gestern das dritte der orgaTV-Sommerinterviews, diesmal mit Heiko Maas. Gutes Gespräch. Viel dazugelernt.
DANKE!

Übrigens: Von meinen vier Wunschkandidaten haben drei spontan mitgemacht. Nur Frau Wagenknecht hatte überhaupt keinerlei Zeitfenster für uns. Vielleicht auch verständlich, denn so richtig groß ist das Wählerpotenzial der Generation Z nicht. Umso mehr geht mein Dank an die drei Politiker, die sich Zeit für uns genommen haben!

Generation Z: Ein zweischneidiges Schwert?

In meinem Artikel „Ein zweischneidiges Schwert“ (Magazin Faktor) geht es auch im die Generation Z:

Die Generation Z sieht  einen fast schon verfassungsrechtlich verankerten  Anspruch darauf, fair und zuvorkommend  behandelt zu werden, weil sie den  (angeblichen) demografischen Vorteil auf  ihrer Seite glaubt.   Deshalb gibt es für die Generation Z keinen  Grund zu einem psychologischen Vertrag  mit wechselseitiger Fairness.

Die Zs  fühlen sich also niemandem ,verpflichtet‘:  keinem Arbeitgeber, keinen Führungskräften,  keinen Kollegen, keinen Kunden. Und  selbst, wenn dem Unternehmen ein massiver  Schaden entsteht, weil die Generation Z plötzlich  die Chance zu einer auch noch so kleinen  Selbstoptimierung ergreift, so sieht sie  nur, dass sie schließlich ,das Recht dazu‘ auf  ihrer Seite hat. Der Kollateralschaden interessiert  sie nicht im Geringsten.

Zum Artikel -> hier.

Roman-Herzog-Institut

RHI_Rodenstock_ScholzRandolf Rodenstock, Vorstandsvorsitzender des Roman Herzog Instituts gibt sichzuversichtlich, was die künftigen Herausforderungen für die deutschen Arbeitgeber im Umgang mit den jungen Arbeitnehmern betrifft. Christian Scholz, Direktor des Europa-Instituts an der Universität des Saarlandes, sieht die Integration der jungen Generation in die Arbeitswelt etwas kritischer. Sie bringe ein neues Verständnis von Führung mit in die Arbeitswelt, stelle Autoritäten infrage und zeige nicht – wie frühere Generationen – lebenslange Loyalität zu einem Arbeitgeber. Bestätigt wird er in dieser Ansicht von Jutta Rump, Direktorin des Instituts für Beschäftigung und Employability an der Hochschule Ludwigshafen. Sie bescheinigt der Generation Z, den nach 1990 Geborenen, eine hohe Leistungsbereitschaft, jedoch mit der Einschränkung, dass sie Sinn, Freude und Wertschätzung in ihrer Arbeit fordert. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, hält die Suche nach Sinn und Bestätigung für eine Folge der zunehmenden persönlichen Freiheit des Einzelnen.

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