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Generation Z: Ein zweischneidiges Schwert?

In meinem Artikel „Ein zweischneidiges Schwert“ (Magazin Faktor) geht es auch im die Generation Z:

Die Generation Z sieht  einen fast schon verfassungsrechtlich verankerten  Anspruch darauf, fair und zuvorkommend  behandelt zu werden, weil sie den  (angeblichen) demografischen Vorteil auf  ihrer Seite glaubt.   Deshalb gibt es für die Generation Z keinen  Grund zu einem psychologischen Vertrag  mit wechselseitiger Fairness.

Die Zs  fühlen sich also niemandem ,verpflichtet‘:  keinem Arbeitgeber, keinen Führungskräften,  keinen Kollegen, keinen Kunden. Und  selbst, wenn dem Unternehmen ein massiver  Schaden entsteht, weil die Generation Z plötzlich  die Chance zu einer auch noch so kleinen  Selbstoptimierung ergreift, so sieht sie  nur, dass sie schließlich ,das Recht dazu‘ auf  ihrer Seite hat. Der Kollateralschaden interessiert  sie nicht im Geringsten.

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Roman-Herzog-Institut

RHI_Rodenstock_ScholzRandolf Rodenstock, Vorstandsvorsitzender des Roman Herzog Instituts gibt sichzuversichtlich, was die künftigen Herausforderungen für die deutschen Arbeitgeber im Umgang mit den jungen Arbeitnehmern betrifft. Christian Scholz, Direktor des Europa-Instituts an der Universität des Saarlandes, sieht die Integration der jungen Generation in die Arbeitswelt etwas kritischer. Sie bringe ein neues Verständnis von Führung mit in die Arbeitswelt, stelle Autoritäten infrage und zeige nicht – wie frühere Generationen – lebenslange Loyalität zu einem Arbeitgeber. Bestätigt wird er in dieser Ansicht von Jutta Rump, Direktorin des Instituts für Beschäftigung und Employability an der Hochschule Ludwigshafen. Sie bescheinigt der Generation Z, den nach 1990 Geborenen, eine hohe Leistungsbereitschaft, jedoch mit der Einschränkung, dass sie Sinn, Freude und Wertschätzung in ihrer Arbeit fordert. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, hält die Suche nach Sinn und Bestätigung für eine Folge der zunehmenden persönlichen Freiheit des Einzelnen.

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Endbericht der Studie zur Generation Z im Saarland veröffentlicht

Die Veränderung der unternehmerischen und gesellschaftlichen Realität durch die Generation Z mit ihrem gänzlich veränderten Werte- und Verhaltensmuster hat gerade erst begonnen. Eine klar geforderte Trennung zwischen Privatleben und Arbeitsalltag und der damit einhergehende Anspruch auf eine Wohlfühlatmosphäre wird die Wirtschaft durch den zunehmenden Eintritt dieser Personengruppe als Arbeitnehmer sowie als Kunden nachhaltig prägen und beeinflussen.

Da diese Entwicklung selbstverständlich auch vor dem Saarland keinen Halt macht, wurde im Rahmen der Saarlandstudie im vergangenen Semester eine empirisch-perspektivische Bestandsaufnahme der Generation Z im Saarland vorgenommen. Einen entsprechenden Überblick, inwiefern entsprechende Veränderungen bereits wirksam sind und wie sie sich entwickeln werden beziehungsweise entwickeln sollen, liefert der nun veröffentlichte Endbericht.

Spiegel Online: Professor Scholz über die knallharte Kontrolle bei Amazon

„Die Arbeitswelt der Zukunft ist demokratisch. Jeder kann mitreden, Führungskräfte verlieren Macht. Alles nicht echt, sagt Professor Christian Scholz: Bei Amazon & Co. gehe es um knallharte Kontrolle und die Jagd auf ‚Minderleister‘.“

Das vollständige Interview von Bärbel Schwertfeger mit Prof. Christian Scholz im Karriere-Spiegel finden Sie hier.

Prof. Scholz im „Forum“ auf SWR2 (AUDIO-Download)

SWR2

 

Do., 03.09.2015 17.05 bis 17.50 Uhr
Zwischen Lounge und Ruheraum?
Einblicke in die Arbeitswelt 4.0

Es diskutieren:
Prof. Dr. Christian Scholz, Wirtschaftswissenschaftler, Personal- und Informationsmanagement an der Universität des Saarlandes
Ulf Brandes, Unternehmensberater Brandes & Partners, Berlin
Boris Diebold, Vice President of Engineering bei Babbel, Berlin
Gesprächsleitung: Marén Balkow

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