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FAZ zum autokratischen Präsidialstil an Hochschulen

Heute (Mittwoch, 9. Dezember, Seite N4) findet sich in einem Artikel über die „unternehmerische Hochschule“ folgendes Zitat:

„Die Wirtschaftsprofessoren Christian Scholz und Volker Stein äußerten in der Zeitschrift „Forschung und Lehre“ jüngst Zweifel an diesem Modell. Nach einer mehrjährigen Studie lautet ihr Fazit: Überforderte Präsidenten gerieren sich wie Feudalherren an der Spitze  von Verwaltungseinheiten, die sich nur für Unternehmen halten. Der selten tagende Aufsichtsrat ist mit der Kontrolle über eine labyrinthische Institution überfordert ……“

Nun, das ist noch eine etwas harmlose Darstellung unseres Befundes (vgl. -> hier). Aber immerhin!

Prof. Scholz auf FAZ.NET: Warum die Chefs nicht besser werden

„Haben wir die richtigen Chefs? Seit einigen Wochen gibt es eine angeregte Debatte zu dem Thema. Allerdings: Immer geht es um ‚die da oben ohne Visionen‘. Es fehlen die Gegenmeinungen. Ein Gastbeitrag des BWL-Professors Christian Scholz.“

Link zum Artikel ->hier

 

PS Diskussion über den Artikel bei facebook –>hier

 

FAZ fordert „bologna-kompatible Diplomstudiengänge“

Während es noch Universitäten geben soll, in denen die präsidiale Presseabteilung Studien zur Weiterentwicklung der Bologna-Reform wegen Nicht-Verträglichkeit mit der Auffassung der Universitätsleitung unterdrückt, wird das Urteil in den Medien immer klarer: So fordert heute ein Leitartikel in der FAZ die EInführung von „bologna-kompatiblen Diplomstudiengängen“. Drei kleine Ausschnitte aus dem FAZ-Artikel:

Es waren die Rektoren, denen es gar nicht schnell genug gehen konnte mit der Einführung der konsekutiven Studiengänge. Die Rektoren waren es auch, die jede Kritik als ewig gestrig abwehrten, anstatt die schlimmsten Ausgeburten der Verschulung und der bürokratischen Überangepasstheit mit Leistungspunktzählerei zu verhindern.

Wer sechs oder acht Semester in kleinteiligen Studieneinheiten gedacht und im ständigen Prüfungsmarathon gelebt hat, der wird kaum zu der durch Wissenschaft gebildeten Persönlichkeit gereift sein, die Wirtschaftsvertreter und Politiker angeblich wollten.

Klammheimlich haben sich die meisten Protagonisten, allen voran die Studenten, längst von der Bologna-Reform verabschiedet oder sie auf ihre Weise boykottiert. Es wird Zeit, das einzusehen, für Durchlässigkeit zu sorgen, den Bachelor als Zwischenprüfung zu betrachten und bologna-kompatible Diplomstudiengänge einzurichten. Der Widerstand gegen Bildung als Schnellbleiche wächst, von der frühen Einschulung bis zum Studium. Wann reagiert die Politik darauf?

Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen, ausser der Hoffnung, dass im Interesse unserer Studierenden, der Wirtschaft sowie der Wettbewerbsfähigkeit unserer Fakultät der Präsident der Universität des Saarlandes seinen Widerstand gegen das seit über einem Jahr fertig ausgearbeitete bologna-kompatible BWL-Diplom aufgibt und an einer raschen Umsetzung mitwirkt.

link -> hier

Pistazieneis-Logik – Eintrag im FAZ-Blog von Professor Scholz

Neuer Eintrag in den Anhalter durch die Arbeitswelt:

„Überlebenswichtig: Wie man aus Pistazieneis Sonnenschein macht“

Ein richtiger Reiseführer durch die Arbeitswelt hilft nicht nur bei den großen wichtigen Dingen des Lebens. Er erklärt auch kleine alltägliche Phänomene. Eines davon wird aktuell im Rang einer Naturgesetzlichkeit propagiert: dass der Genuss von ganz viel Pistazieneis zwingend ganz viele Sonnenscheinstunden zur Folge hat. … (hier weiterlesen) …

www.per-anhalter-durch-die-arbeitswelt.de