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Salzburger Festspiele (1): Artikel von Prof. Scholz im STANDARD

Im heutigen STANDARD geht es in der Kolumne FUTURE WORK von Christian Scholz unter dem Titel „Generationendialog“ um die Salzburger Festspiele – nicht um Musik, wohl aber um eine Veranstaltung (in der Reihe „Auf eigene FAUST“) mit Georg Kreisler zum Thema „Die Radikalität des Alters“. Dieser argumentierte primär mit Themen der 70er sowie 80er Jahre, verkörperte also (trotz seines höheren Alters) die Generation 55+: Er sprach von Widerstand gegen den Staat, von kritikloser Anpassung, überzogenem Profitstreben und fehlender Gerechtigkeit.

Dabei fand er jedoch wenig Verständnis beim Moderator aus der Generation 40+, dem Schauspieldirektor Thomas Oberender, der sich rührend mitleidig – aber meist vergeblich – versuchte, in die Gedankenwelt seines Gesprächspartners hineinzuversetzen.

Spätestens an dieser Stelle kann man sich die Unmöglichkeit des Generationendialogs im Unternehmen vorstellen: Die gegenwärtig am unternehmerischen Ruder sitzende Generation spricht allenfalls über die Gesundheitsprobleme der älteren „Mitarbeiter“, während die Älteren inhaltlich-generalisierende Themen in den Vordergrund rücken wollen.

Dagegen zeigte als dritte (und jüngste) Person die Schauspielerin Patrycia Ziolkowska eine intensive Nähe zu den Überlegungen von Georg Kreisler.

Nicht nur, als sie improvisierend aus Jelineks „Kontrakte des Kaufmanns“ rezitierte: Auch sonst merkte man deutlich, dass hier eine generationenübergreifende Gesprächsebene bestand. Offenbar sind die Gemeinsamkeiten gerade der viel-älteren und viel-jüngeren Generationen wirklich groß – wie man nicht zuletzt an der aktuellen Bildungsdebatte sieht, die auch schon Ende der 60er Jahre geführt wurde

Letztlich waren also nicht nur die Aussagen an sich interessant und machten diesen Abend wertvoll: Wichtig ist auch diese Brücke zwischen den Viel-Älteren und Viel-Jüngeren, die es – unabhängig von der  „Generation dazwischen“  – zu nutzen gilt.

Quelle: DER STANDARD, 20.08.2011, Seite KAR 16   (aktuell abrufbar unter -> hier)

Prof. Scholz fordert im STANDARD „Stresstest für HR-Abteilungen“ (jetzt auch online verfügbar)

DER STANDARD brachte in der Wochenendausgabe 30./31. Juli 2011  (Seite K20) einen Artikel von Christian Scholz zum Thema „Stresstest für HR-Abteilungen“: Dabei ging es um die Frage, wie gut Personalabteilungen für Extremereignisse gewappnet sind:

“ Manche Unternehmen sind durch vorausschauende Personalarbeit auch für Extremereignisse optimal vorbereitet, andere definitiv nicht. Dieser Unterschied gelangt aber heute nicht nach Außen, vor allem weil gerade weniger gut aufgestellte Personalabteilungen besonders laut klappern, um von Schwächen abzulenken. Deshalb brauchen wir Stresstests für die Personalabteilungen und deshalb werden wir sie bekommen.“

Hier tut sich ein ganz wichtiges Feld für die Professionalisierung der Personalarbeit auf ….

(Hinweis: Der Artikel ist zwar nicht im online-Angebot vom Standard verfügbar, wohl aber unter karriere.at -> hier)

„Wandeln – oder gewandelt werden?“ Thesen zur Zukunft der Personalabteilung; heute in DER STANDARD

Es bleibt ein interessantes Thema: Wohin geht der Weg der Personalabteilung. Nicht immer entspricht dabei die subjektive Perzeption der Betroffenen der objektiven Realität. Nachzulesen im Standard Lesen Sie den vollständigen Artikel von Prof. Christian Scholz im Standard (9./10. April 2011, K36).