Schlagwort-Archive: Der Standard

„Home Office: Nein, Danke!“ (Prof. Christian Scholz im STANDARD)

Prof. Christian Scholz setzt im Standard seine <Nein-Danke-Serie> mit dem Beitrag „Home Office: Nein, Danke!“ fort.

Die Hauptaussage – auch wenn sie nicht Mainstream ist – besagt, dass immer weniger Mitarbeiter und auch weniger Unternehmen die Idee einer dauerhaften/überwiegenden Auslagerung in ein Home Office für gut halten.Denn:

„Mitarbeiter brauchen das Unternehmen als Bezugspunkt. Und der entsteht ausschließlich durch Nähe, Interaktion und Zusammenhalt. Genau das, was Home Office nicht kann.“

Lesen Sie den gesamten Beitrag -> hier.

PS Offenbar ist der Artikel doch nicht so extrem Anti-Mainstream wie ich dachte. Denn laut spiegel.online von gestern gilt: „Home Office – Immer weniger Deutsche arbeiten von zu Hause aus“

 

Prof. Scholz heute im STANDARD: Die neuen „Digital Gourmets“

Dauernd multivernetzt, immer online und gefräßig – so weit der Mythos zur Internetgeneration. Sich mit Netzinhalten zumüllen zu lassen ist aber bald out. Angesagt ist selektives Verhalten, genutzt werden wenige Quellen, der Qualitätsanspruch ist high.

Im heutigen STANDARD (17./18. August 2013, Seite K2) beschreibt Christian Scholz dieses aktuelle Ergebnis seiner Trendforschung,  die zu einem neuen und ganz anderen Typ von Internetnutzer führt. Prof. Scholz prägt dafür die Bezeichnung „Digital Gourmets“.

online -> hier

 

Heute im STANDARD: DIe ausgeblutete Personalabteilung

Im heutigen STANDARD findet sich ein Gastkommentar von Prof. Christian Scholz zum aktuellen Zustand der Personalabteilung:

„Entkernt, ausgebrannt, ausgeblutet oder ausgesaugt – unterschiedliche Facetten desselben Phänomens in Personalabteilungen und der Frage, wohin diese Organisationen führen soll.“

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Den kompletten Text findet man in DER STANDARD, 25./26.5.2013 Seite K2 und online  -> hier.

 

 

Heute Prof. Scholz im STANDARD: Neues von Barbie und Ken

„Immer wieder interessant, was große europäische Konzerne so alles bewegt: Da verabschiedet sich bei der Deutschen Telekom AG ein Vorstand mit 62 Jahren in den wohldotierten Ruhestand und setzt sich bei dieser Gelegenheit noch einmal so richtig kritisch mit dem Führungsnachwachs auseinander. Sein ganz besonderes Augenmerk gilt dabei den Absolventen von MBA-Schulen: Er nennt sie ‚Barbies und Kens im Businesslook‘ und meint das weder niedlich noch nett.“

Mehr zu diesem Artikel von Prof. Christian Scholz im STANDARD (15.09.2012) in Print und online -> hier.

Heute im STANDARD und passend zum CL-Finale: FC Bayern München gegen Gallup

Nachdem heute Abend Bayern München das CL-Finale gewinnen wird. bereits jetzt (und damit 14 Stunden davor) der Artikel im STANDARD, der alles erklärt: Es kommt nämlich nicht  – wie Gallup  behauptet – auf emotionale Bindung an (auch wenn die natürlich schön und gut ist): Entscheidend für absolute Höchstleistung ist Commitment im Sinne einer absoluten Leistungsbereitschaft. Dazu schreibt Prof. Christian Scholz heute im STANDARD:

Geringe emotionale Bindung ist nicht mit geringer Leistungsbereitschaft gleichzusetzen. Die Spieler von Bayern München wollen gewinnen und zwar für sich, für ihre Karriere und für ihr Bankkonto. Arjen Robben spielte bei FC Chelsea und bei Real Madrid, bevor er 2009 zum FC Bayern kam. Bei allen seinen Vereinen war er erfolgreich, schoss regelmäßig rund 50 Tore und war trotz diverser Krisen immer ein zentraler Spieler. Ob sein Herz am heutigen Samstag an Chelsea, Madrid oder München hängt, ist dabei – auch wenn das personalpolitische Nostalgiker kritisieren mögen – vollkommen zweitrangig.

Und das gilt für Chelsea, ebenso wie für Bayern München, ein Verein, der nicht nur Freunde hat:

Für sie ist dieser Verein eine reine Legionärstruppe, die aus Belgien, Brasilien, Frankreich, Holland, Japan, Kroatien, Österreich, Ukraine und natürlich Deutschland über das viel zitierte Festgeldkonto von Uli Hoeneß zusammengekauft wurde. Sie bezweifeln massiv, ob ein Manuel Neuer oder ein Franck Ribéry irgendeine wie auch immer geartete „emotionale Bindung“ an Bayern München haben.

Ob das wirklich so ist, bleibt dahingestellt, ist aber auch nicht wichtig. Für den Sieg ist die emotionale Bindung nicht primär ausschlaggebend. Denn letztlich ist  nachhaltige Hochleistung  das Ziel in unserer Arbeitswelt der Zukunft.

Dazu braucht man jenseits irgendeiner Gänseblümchenromantik gerade bei den Generationen Y und Z eine professionelle Führung. Sie muss in ihrer Vision klar machen, warum es Spaß macht, sich für ein gemeinsames Ziel zu engagieren: Dieses Ziel lautet aber nicht „Bayern München“, sondern „Gewinnen der Champions League“. Dazu braucht man aber auch ein professionelles Arbeitsumfeld, in dem Mitarbeiter Leistungsbereitschaft entwickeln können und Spitzenleistung für ihren Arbeitgeber sowie für sich selber bringen wollen. Ein solches Arbeitsumfeld muss Wettbewerb und Sicherheit, Eigenverantwortung und Vorgabe, Widersprüchlichkeit und Klarheit, aber auch das vielzitierte Fordern und Fördern verbinden – alles Aspekte, die man spätestens seit Jürgen Klinsmann auch beim FC Bayern München kennt .

Nachzulesen in der PRINT-Ausgabe vom STANDARD, 19. Mai 2012, S. K14

Deshalb gilt: Nicht einer vielleicht verlorenen emotionalen Bindung nachtrauern (vgl. dazu auch das Zitat von Prof. Scholz im Editorial von Gabriele Fischer im aktuellen Heft  brand eins Heft), sondern auf professionelles Umfeld und professionelle Führung setzen. Vielleicht gilt sogar, dass Hochleistungsteams nicht nur keine emotionale Bindung brauchen, sondern ohne emotionale Bindung mehr Hochschleistung bringen. Aber das bleibt zu untersuchen ……

Heute im STANDARD: Prof. Scholz zu Personalchefs in Hellrosa

Im heutigen STANDARD (print und online, 28.04.2012( befasst sich Prof, Christian Scholz mit Personalchefs und schlägt ihnen unter anderem vor, bereits durch die Wahl von Hemd bzw. Bluse ihre Grundeinstellung zur Personalarbeit deutlich zu machen:

Hellrosa sollten alle tragen, die eine liebe und nette Personalabteilung ohne nennenswerte Befugnisse und Befähigungen vertreten. Sie stehen an der Außenlinie, geben Ratschläge, sind mit sich zufrieden, aber für nichts verantwortlich.
Schwarz kennzeichnet skeptische Realisten, die sich für eine aktive Personalabteilung einsetzen, die sich damit einen Stammplatz in der Arbeitswelt der Zukunft sichert. In dieser Denkwelt dominieren Wertschöpfung, Nachhaltigkeit und Strategie, aber auch soziale Verantwortung.
Blau sind Analytiker. Bei ihnen geht es um Kennzahlen, Zurechenbarkeit, Referenzprozesse und Optimierung der Personalarbeit. Streng nach der Devise „Was du nicht messen kannst, kannst du nicht lenken“ suchen sie eindeutige Messungen und sich daran anschließende Gestaltungsvorgänge.
Für alle diejenigen, die sich nicht entscheiden können oder sich nicht offenbaren wollen, bleibt die Standardfarbe Weiß.

Aus dieser Klassifikation leiten sich dann nicht nur optimale Kommunikationsmuster ab. Es lassen sich auch Kongresse und Projekte differenziert charakterisieren, wie man im Artikel -> hier nachlesen kann.

Heute im STANDARD: Generation Z als Nachfolger der Generation Y?

Es sieht so aus, als ob sich aus dem Wertesystem der vielzitierten Generation Y heraus Veränderungen abzeichnen. Sie laufen in Richtung auf das, was man bereits jetzt die Generation Z bezeichnet. Im heutigen STANDARD (print: 7./8.1.2012) Seite K18 )  beschreibt Prof. Scholz in seiner Kolumne diesen Ausblick in die neue Arbeitswelt (link -> hier) unter anderem wie folgt:

Es kommt eine spannende Arbeitswelt auf uns zu, in der sich entspannte Einzelkämpfer zu virtuellen Teambesprechungen auch deshalb im Internet treffen, weil sie sowieso wenig Interesse an anderen spüren: Man hat als Mikro-Informationsmanager genug mit sich selbst zu tun. Denn die Generation Z sieht sich als digitaler Entrepreneur mit dem Ziel der persönlichen Einkommens- und Lebenslustmaximierung. Dafür ist sie auch bereit, manchmal hart zu arbeiten – aber möglichst nicht am Wochenende.

Das Ergebnis:

Die Generation Z steht nicht nur vor der Türe, sie ist angekommen. Vielleicht sollten wir uns nicht nur darauf vorbereiten, sondern von ihr lernen, also die Welt weniger verbissen und weniger ernst nehmen, gleichzeitig aber auch uns selber freundlich lächelnd in den Mittelpunkt stellen. Wäre das nicht einmal ein guter Vorsatz für 2012?

In jedem Fall wird uns in der Forschung dieses Thema weiter beschäftigen – nicht zuletzt natürlich auch wegen der Querbeziehung zum Darwiportunismus.

Quelle: -> hier

Prof. Scholz heute im STANDARD: Steve Jobs‘ Vermächtnis für die Personalabteilung

Heute findet sich im österreichischen STANDARD die Übertragung einiger Überlegungen von Steve Jobs auf die Personalabteilung.

Steve Jobs wollte verändern, wie wir kommunizieren, leben und arbeiten. Wenn man seine Überlegungen ernst nimmt, erkennt man nicht nur die Vision einer neuen und lebenswerten Arbeitswelt. Man erkennt auch die Konturen einer neuen und menschenfreundlichen Personalarbeit.

Nachzulesen in der Printausgabe vom 29./30. Oktober 2011 beziehungsweise als download -> HIER

Sicherlich interessant wird es sein, die Reaktionen von den hinlänglich bekannten selbstzufriedenen Personalabteilungen zu lesen, die nicht einmal ihr negatives Image im Unternehmen kennen und die deshalb auch auf diese fünf Merksätze mit völliger Ignoranz reagieren werden.

Auf der anderen Seite gibt es zum Glück auch ganz andere Personalmanager, die hart daran arbeiten, Postulate wie

  • „Smplicity“ (i.S.v. „einfach, aber wirksam) und
  • „Think different“ (i.S.v.  Wettbewerbsvorteil durch Personalarbeit)

umzusetzen.