Schlagwort-Archive: Darwiportunismus

Prof. Scholz: Interview zu „Generation Ackermann“ (in: brand eins)

Prof. Scholz im aktuellen brand eins :

GENERATION ACKERMANN
Im Unternehmen geht es nur noch um den persönlichen Profit?
Mag sein, sagt der Organisationsforscher Christian Scholz, das gibt nur keiner zu.
Und das verdirbt das Klima erst richtig.

Interview: Mischa Täubner | Illustration: Alexander Glandien

Natürlich geht’s in dem Interview auch über den Darwiportunismus.

P.S. Vielleicht sollte man in diesem Interview einmal „Unternehmen“ durch „heutige Universität“ ersetzen und schauen, was dabei rauskommt.
P.P.S. Nachtrag: Inzwischen  gibt es alles auch online als
PDF( -> hier)  und als Diskussionsforum auf facebook (->link)

Heute im STANDARD: Generation Z als Nachfolger der Generation Y?

Es sieht so aus, als ob sich aus dem Wertesystem der vielzitierten Generation Y heraus Veränderungen abzeichnen. Sie laufen in Richtung auf das, was man bereits jetzt die Generation Z bezeichnet. Im heutigen STANDARD (print: 7./8.1.2012) Seite K18 )  beschreibt Prof. Scholz in seiner Kolumne diesen Ausblick in die neue Arbeitswelt (link -> hier) unter anderem wie folgt:

Es kommt eine spannende Arbeitswelt auf uns zu, in der sich entspannte Einzelkämpfer zu virtuellen Teambesprechungen auch deshalb im Internet treffen, weil sie sowieso wenig Interesse an anderen spüren: Man hat als Mikro-Informationsmanager genug mit sich selbst zu tun. Denn die Generation Z sieht sich als digitaler Entrepreneur mit dem Ziel der persönlichen Einkommens- und Lebenslustmaximierung. Dafür ist sie auch bereit, manchmal hart zu arbeiten – aber möglichst nicht am Wochenende.

Das Ergebnis:

Die Generation Z steht nicht nur vor der Türe, sie ist angekommen. Vielleicht sollten wir uns nicht nur darauf vorbereiten, sondern von ihr lernen, also die Welt weniger verbissen und weniger ernst nehmen, gleichzeitig aber auch uns selber freundlich lächelnd in den Mittelpunkt stellen. Wäre das nicht einmal ein guter Vorsatz für 2012?

In jedem Fall wird uns in der Forschung dieses Thema weiter beschäftigen – nicht zuletzt natürlich auch wegen der Querbeziehung zum Darwiportunismus.

Quelle: -> hier

Artikel zu „Unbezahlte Blutspenden“: Altruistische Forschungsüberlegungen zum Altruismus

In der Zeitschrift für Sozialmanagement ist ein Artikel über den Wettbewerb um unbezahlte Blutspenden erschienen.

Die Blutspendebereitschaft in der Bevölkerung aufrechtzuerhalten und sogar zu steigern sind überlebenskritische Daueraufgaben von Blutspendeorganisationen. Dies wirft in jedem Fall die Frage nach erfolgversprechenden Strategien auf, die jenseits vom »einfach weiter so wie bisher« arbeiten. Die Kombination von Generationen mit Spielregeln ergibt gerade für den Blutspendemarkt eine Passung, auf die hin sich konkrete Wettbewerbsstrategien für unbezahlte Blutspenden ableiten lassen.

Quelle: Scholz, Christian/Stein, Volker, Erfolg im Wettbewerb um unbezahlte Blutspenden: Empfehlungen aus der modernen Strategieforschung, in: Zeitschrift für Sozialmanagement 9/1 (2011), 70-89. (link zu PDF -> hier)

Schon im letzten Jahr erschienen und als Ergänzug zu verstehen ist dieser Artikel: Scholz, Christian, Generation Y and Blood Donation: The Impact of Altruistic Help in a Darwiportunistic Scenario, in: Transfus Med Hemother. 2010; 37(4): 195–202. (link zu PDF  -> hier

This article focuses on the members of Generation Y and their willingness to offer voluntary (unpaid) blood donations. Using statistics from various sources, a three-stage model is developed to explain blood donation behaviour especially of this generation. For that reason, the article positions itself in the theoretical framework of Darwiportunism and derives practical suggestions as well as implications for research.

Generell ist dies ein Thema, das hohe praktische Relevanz mit dem Erklärungs- und Gestaltungsziel verbindet, und das unsere beiden Lehrstühle in Saarbrücken und Siegen sicherlich noch weiter beschäftigen wird.