Schlagwort-Archive: Darwiportunismus

Interview in der Südtiroler Wirtschaftszeitung

cs_SieWiZDieses von Robert Weißensteiner geführte Interview mit Univ.- Prof. Dr. Christian Scholz in der Südtiroler Wirtschaftszeitung (15.5.2015) ist das erste und bisher einzige, das die drei zentralen  Bücher „Spieler ohne Stammplatzgarantie“, „Generation Z“ und „Schizo-Wirtschaft“ miteinander verbindet. Lesenswert! PDF -> hier.

 

Die Suche nach dem Glück (Prof. Scholz – ZEIT CAMPUS)

Diskutieren Sie mit ZEIT CAMPUS und führenden Experten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft über Ihre Wünsche und Ideen: Wie sieht Ihr Traumjob aus? Ist eine sinnvolle Tätigkeit wichtiger als Geld und Karriere? Wie wollen wir die Arbeitswelt von morgen gemeinsam gestalten, und wie sollten sich zukunftsorientierte Unternehmen aufstellen?

Auf dem Podium diskutieren:

Marius Möller, Personalvorstand, PwC

Prof. Dr. Christian Scholz, Lehrstuhl für BWL, Universität des Saarlandes, und Autor von „Spieler ohne Stammplatzgarantie: Darwiportunismus in der neuen Arbeitswelt“

Moderation: Christa Pfafferott, ZEIT CAMPUS-Autorin

Begrüßung: Prof. Dr. Alexander Wanner, Vizepräsident für Lehre und akademische Angelegenheiten, KIT

Datum:
 Donnerstag, 5. Juni 2014
Uhrzeit: 18.00
Ort: Karlsruher Institut für Technologie, Mensa-Foyer, Adenauerring 7

 info -> hier

Zur Erinnerung: BenQ, Kamp-Lintfort und Joe Kaeser

Auf RP-Online erinnert Mischa Täubner an BenQ, Kamp-Lintfort und Joe Kaeser (ja, das ist derjenige mit den Panda-Bildern, der auch schon 2006 die Entlassungen bei BenQ durchgeführt hat). Natürlich ist das wieder ein schöner (oder eigentlich  ein weniger schöner ) Fall von Darwiportunismus:

„Für Loyalitäten gebe es in der modernen Arbeitswelt immer weniger Platz, lautet eine These des Saarbrücker Organisationsforschers Christian Scholz. Unter Renditedruck stehende Manager scheuten sich nicht, Mitarbeiter bei nachlassender Konjunktur oder internen Umstrukturierungen zu feuern. Umgekehrt gingen gefragte Mitarbeiter kurzerhand von Bord, sobald ein besserer Job winkt. Egoismus auf beiden Seiten. Hatten die Kamp-Lintforter also schlicht unzeitgemäße Erwartungen, als sie sich im Herbst 2006 im Stich gelassen fühlten? „Nein“, sagt Scholz. Betrogen fühlen sich gefeuerte Mitarbeiter immer dann, wenn ihnen vorher vonseiten des Arbeitgebers Loyalität abverlangt und im Gegenzug auch versprochen worden ist. Das Problem besteht kurz gesagt darin, dass nicht mit offenen Karten gespielt wird.“

Den kompletten Artikel lesen Sie online -> hier.

 

Philosophie und Ethik in Deutschland (www.goethe.de)

„Das ehrenamtliche Engagement wächst in Deutschland kontinuierlich und die Spendenbereitschaft nimmt zu. Dennoch verstehen viele Wissenschaftler den Menschen weiterhin als kühl berechnendes Wesen mit selbstbezogenen Motiven. Warum messen wir dem Eigennutz eigentlich so große Bedeutung zu? Eine Konferenz des Einstein Forums ging der Sache auf den Grund.“

In diesem Zusammenhang präsentierte Prof. Christian Scholz seine Thesen zum Darwiportunismus, die wie üblich intensiv diskutiert wurden.

Mehr zum Artikel vom Goethe Institut -> hier.

 

Stellenforum Berliner Morgenpost: Prof. Scholz zur „Generation Z“

Gestern Abend in Berlin …

… Die Unternehmen müssen sich auf eine neue Generation von Mitarbeitern einstellen. Nach einer Phase karriereorientierter Berufseinsteiger, drängt jetzt die „Generation Z“ ins Berufsleben. Christian Scholz, Professor für Personal- und Informationsmanagement an der Universität des Saarlandes, überraschte die Gäste des diesjährigen Stellenforums der Berliner Morgenpost am Donnerstag im Axel-Springer-Haus mit verblüffenden Erkenntnissen über die neue Generation.  ….. Ihr Selbstbild sei sehr stark vom Realismus geprägt. Die Vorstellung, dank Smartphones und Laptops permanent verfügbar zu sein, sei zwar ein Traum für Arbeitgeber, aber für die neue Generation ein Gräuel. Stattdessen stehe für sie die Trennung von Arbeit und Privatleben im Vordergrund.

mehr dazu -> hier

 

 

 

Eigentlich alles nur brutaler Eigennutz (Deutschlandfunk)

… heute im Deutschlandfunk  (20:10), u.a. auch ein Interview mit Prof. Christian Scholz

„Vorerst weiter Egoist: In Potsdam diskutieren Wissenschaftler über die Motivation menschlichen Verhaltens. Der Mensch als rationaler Nutzenmaximierer – dieses Bild verwenden Wissenschaftler bis heute für ihre Analysen. Wirtschaftskrisen und empirische Studien haben die Schwächen der Idee offenbart. Ein neues Konzept soll das Problem lösen, doch die Suche danach gestaltet sich schwierig.“

link zum Text  (und zu den Interviews) ->hier

 

 

 

 

 

Forum Einstein: Prof. Scholz im Deutschlandradio (Mit Audio-File)

Auf der Tagung „Why do we believe in Self-Interest“ vom Forum Einstein in Potsdam hielt Prof. Christian Scholz einen Vortrag zum Thema „Darwiportunism: Fariness between darwinistiv companies and opportunistic employees“.  Es ging um Unternehmen … und natürlich auch um Universitäten.

Dazu heute 17:30 im Deutschlandradio Kultur einige kurze Interviews – auch mit Prof. Scholz – um 17:30 in der Sendung „Kultur Heute“.

Das gesamte Interview findet man als AUDIO-File unter -> LINK.

Eine Textfassung steht hier -> LINK, unter anderem mit einem interessanten Hinweis über eine mehr als nur interessante Diskussion um das Konzept „Darwiportunismus“. Dazu ein Ausschnitt:

„Für Unruhe in den Reihen der Soziologen sorgte in Potsdam der Unternehmensberater und Professor für Betriebswirtschaft Christian Scholz mit seinem Modell des sogenannten <Darwiportunismus>, der das Verhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer regle.
<Die eine Entwicklung ist der Darwinismus, im betriebswirtschaftlichen Sinne verstanden als eine Zunahme an Selektionsmechanismen im weitesten Sinne. Opportunismus, das ist die zweite Idee, das ist ein eher individuelles Konstrukt, das bedeutet, dass Leute in ihrem Wertesystem sehr stark opportunistisch denken, was bedeutet, ich suche meine Chancen, gehe dadurch aber auch das Risiko ein, das andere einen Schaden haben.>
Was zunächst für empörte Reaktionen seitens der Geisteswissenschaftler auf der Potsdamer Tagung sorgte, stellte sich im weiteren Verlauf als ein durchaus interessantes Modell der Unternehmenskultur heraus. In einem psychologischen Vertrag, so Scholz, solle man sich auf ein bestimmtes Maß an Bewertung und Belohnung durch den Arbeitgeber, und andererseits an Möglichkeiten der Selbststeigerung seitens des Arbeitnehmers einigen. Nur dann erreiche man ein befriedigendes und stabiles Betriebsklima, bei dem die Interessen aller gerecht berücksichtigt würden, so Scholz.“