Schlagwort-Archive: Anhalter durch die Arbeitswelt

Licht am Ende des Tunnels? Die virtuelle Personalabteilung

Die Zersplitterung der HR-Funktionen als unkontrollierter Prozess mit fatalen Folgen ist Realität. Die traditionelle Personalabteilung hat  keine Zukunft mehr. (Siehe dazu den aktuellen Beitrag des Reiseführers „Per Anhalter durch die Arbeitswelt„). Eine Alternative ist die virtuelle Personalabteilung, über die schon vor 15 Jahren nachgedacht wurde. Sie betont die strategische Rolle der Personalabteilung als HR-Governance-Einrichtung mit Netzwerkführerschaft.

Wie aber sieht es in der Unternehmenslandschaft aus? Gibt es Tendenzen in diese Richtung? Eine empirische Studie von Prof. Dr. Christian Scholz liefert erste Antworten:

  • Insgesamt ist der Virtualisierungsgrad von 24 % (2002) auf 38 % (2012) gestiegen. Das ist bemerkenswert.
  • Der Anstieg ist nicht nur auf die Multimedialisierung zurückzuführen, sondern auch auf Kernkompetenzfokussierung und (weiche Intergration). Das ist theoriekonform.
  •  14% der Unternehmen schon klar auf Kurs in Richtung auf eine virtuelle Personalabteilung sind. Das ist erfreulich.
  • 66 % der Unternehmen, die bei dieser Aktion mitgemacht haben, weisen höchstens einen Virtualisierungsgrad von maximal 25 % auf. Das könnte problematisch werden.

Mehr dazu im aktuellen Heft der Personalwirtschaft (11/2012, S. 30-33).

 

Prof. Scholz im RKW-Podcast: „Employer Branding“ & „Wer ist sie?“

In dieser Ausgabe des RKW Podcasts wollen wir wissen: Was Sie tun können, damit Ihr Unternehmen als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen wird. Worum geht es beim Employer Branding? Und welche Chancen bietet Ihnen dieses Instrument der betrieblichen Personalarbeit?

Dazu ein Beitrag von Prof. Christian Scholz, zu finden -> hier. 

 (Er basiert übrigens auf dem   Anhalter Blog -> hier)

PS Natürlich ist dieser RKW-Podcast wirklich toll geworden. Fast genauso gut finde ich aber ein anderes Video, nämlich dieses -> hier. Ich weiss zwar weder, was sie sagt, noch wer sie ist. (Kann mir da wer helfen??) Aber es ist gut gemacht!

Bitte mitmachen: Befragung „Organisation der Personalabteilung“

Vor genau 10 Jahren (also im August 2002) veröffentlichten wir eine Studie zur Organisation der Personalabteilung, die sich auch mit Virtualisierungstendenzen in Unternehmen befasste.

Was hat sich seitdem geändert?

Dazu gibt es eine kurze online-Befragung unter
http://www.orga.uni-sb.de/vpa.

Bitte Mitmachen.
Es gibt auch ein kurzes Sofortergebnis am Ende der Befragung und dann natürlich einen Ergebnisbericht.

Aktualisiert: „Der ballacksche Knöchel“

 

In der aktuellen HR Performance (6/2012) gibt es – rückblickend auf die Fußball-Europameisterschaft – eine aktualisierte Fassung des Klassikers aus dem Reiseführer „Per Anhalter durch die Arbeitswelt“:

„Joachim Löw hat also leider Bastian Schweinsteiger nicht zum ballackschen Knöchel erklärt und in die Versenkung geschickt. Schade.“

Nachzulesen im aktuellen Heft oder unter link -> hier.

Prüfungsrelevant: „K.L.O.P.P“

Alle reden über Bayern München. Aber es gibt noch andere Fragen!
Zum Beispiel:  Was genau kann man von Jürgen Klopp lernen, der immerhin Bayern München fünfmal hintereinander besiegt und gedemütigt hat. Was hat er, was andere nicht haben? Was genau ist „Kloppismus“? Fragen über Fragen, aber natürlich gibt es die Antwort mal wieder im Reiseführer „Per Anhalter durch die Arbeitswelt“.

link -> hier

 

Heute: „Der Anhalter durch die Arbeitswelt“ in der BücherLese bei Jürgen Albers im SR2

Am Samstag, den 14. 1 2011  ist Prof. Christian Scholz zu Gast in der Sendung BücherLeser von Jürgen Albers (link ->hier) und zwar im SR2 KulturRadio zwischen 15:04 und 16:00. Gesprochen wird über sein Buch „Per Anhalter durch die Arbeitswelt: Ein Reiseführer mit Tipps für Studenten, Politiker und andere normale Menschen“ (link->hier).

Das Buch bringt Beitrage aus seinem auf FAZ.NET seit fünf Jahren erscheinenden Blog, der mit teilweise über 20.000 Lesern pro Eintrag inzwischen ein breites Publikum erreicht.

Was ist der Mehrwert des Buches gegenüber den Einträgen im Blog? Dazu Christian Scholz: „Die Beiträge sind im wesentlichen die gleichen geblieben, denn ein Blog und damit auch das Buch lebt vom Spontanen. Nur jetzt ist es als kleines Buch erschienen, ist farbig und man kann es ganz leicht in den Rucksack oder den Aktenkoffer packen. Denn dann hat man es immer griffbereit, wenn man es braucht!“

Das besprochene Buch ist  kein wissenschaftlicher Text. Verfasst in Anlehnung an Douglas Adams‘ „Per Anhalter durch die Galaxis“ ist es ein Reiseführer: In ihm werden Personen, Rituale und Besonderheiten der heutigen Zeit erklärt und mit konkreten Ratschlägen für  Bewerber, Führungskräfte, Personalmanager, Politiker, Medienvertreter und Studenten verbunden.

link zum Buch -> hier
link zur Sendung -> hier
link zur Pressemeldung -> hier 

 

Fünf gute Vorsätze für eine gute Personalarbeit

Skeptiker mögen es kaum glauben: Aber gleich hinter dem Mineralölkonzern Exxon wurde Apple zum Jahresende 2011 das zweitwertvollste Unternehmen der Welt.

Irgendwas muss Apple also richtig machen und genau dieses „Irgendwas“ könnte man doch auch auf die Arbeitswelt übertragen.

Daher präsentiert der Reiseführer „Per Anhalter durch die Arbeitswelt“ auf faz.net  (link -> hier) heute zum Jahresanfang 2012 genau die fünf Apple-Merkmale, an denen sich Gestalter der Arbeitswelt und damit die Personalarbeit – letztlich also auch und gerade die Personalabteilung – zwingend orientieren sollten.

Nachrichten, die freuen: „Meistgeklickter Link des Vortages“

In der heutigen Presseschau vom  HumanResourceManager findet sich unter der Überschrift  MEISTGEKLICKTER LINK DES VORTAGES folgender Eintrag:

High Potentials an der Kette / In der Frage: „Wie kann man High Potentials an das Unternehmen binden“ stecken drei elementare Fehler. Zumindest wenn man Christian Scholz in seinem „Per Anhalter durch die Arbeitswelt“ folgt, in dessen neuester Ausgabe er erklärt, was falsch daran ist, High Potentials „binden“ zu wollen. FAZ-COMMUNITY.FAZ.NET

Das freut natürlich (auch wenn noch ein Stück bis zur  „über 20.000“-Marke wie bei den Beiträgen zur Frauenquote und zur Bologna-Reform fehlt …. )

 

 

 

 

Wie kann man HighPotentials halten?

So regelmäßig wie das sommerliche Regenwetter kommt mit anziehender Konjunktur die uralte Frage: „Wie kann man High Potentials an das Unternehmen binden?“ Doch wer so eine Frage stellt, hat bereits verloren – wie aber nur die wissen, die regelmäßig den Reiseführer „Per Anhalter durch die Arbeitswelt“ lesen.  ->hier