Interview mit Prof. Scholz: Der neue und andere „War for Talents“

Gerade im Zusammenhang mit der deutschen Bologna-Umsetzung und den „neuen“ Bachelors gibt es interessante Herausforderungen – wie bei stufenbiel.de nachzulesen. Hier sagt Prof. Scholz unter anderem:

Unternehmen haben immer noch Probleme mit Bachelor-Absolventen, weil sie oft nicht wissen, was sie mit diesem Abschluss anfangen können. Deshalb verfahren sie bei Stellenausschreibungen oft noch nach der Devise: Egal ob Bachelor, Master, Diplom oder Promotion.
Es ist aber völlig unlogisch, alle Absolventen unabhängig von Abschlussart und Hochschultyp gleich zu behandeln.
Das ist eine veraltete Lesart, und hier gibt es noch Nachholbedarf. Nach der neuen Lesart werden für bestimmte Positionen Absolventen mit Bachelor-Abschluss und für andere Stellen Einsteiger mit Master-Abschluss oder Uni-Diplom gesucht.
Das wird sich auch in den Stellenzeigen niederschlagen.
Bisher waren die Stellenanzeigen meist undifferenziert. Das hat auch unsere Studie zu den Chancen von Bachelor im vergangenen Jahr ergeben, und genau das hatten wir damals auch kritisiert.
Jetzt scheint es aber bei den Personalern ein Umdenken zu geben: Für Unternehmen wird es wichtiger, Talente gezielt anzusprechen, um Stellen richtig zu besetzen. Es gibt einen neuen War for Talents. Da müssen Unternehmen sich besser positionieren, sonst haben sie das Nachsehen.

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