Heute auf RADIO SALÜ: Professor Scholz zu einer Reform, die sich in Luft auflöst

Bologna-Prozess unter Dauerkritik: 29 europäische Bildungsminister unterzeichneten 1999 im italienischen Bologna die Erklärung zur Schaffung eines europaweit einheitlichen Hochschulraumes mit gegenseitiger Anerkennung der studentischen Leistungen. Von Anfang an gehört der Saarbrücker Professor Christian Scholz zu den Kritikern des Bachelor- und Master-Systems. Im RADIO SALÜ-Interview mit Klaus Dittrich nennt er die Kritikpunkte und schlägt im Gespräch  Alternativen vor.

Seine zentrale These:

Der überflüssige deutsche Bologna-Irrweg hat viele Milliarden gekostet, der deutschen Wirtschaft geschadet und hunderttausende Studierende frustriert! Auch wenn wir einige Vorteile „von Bologna“ nutzen konnten, bewegen wir uns in vielem genau dorthin zurück, wo wir hergekommen sind:

Systemtheoretiker nennen dies „Selbstheilungskräfte des Systems“: Die kollektive Schwarmintelligenz vieler Realisten beginnt sich gegen die Realitätsferne deutscher Bologna-Bürokraten durchzusetzen. Das ist gut so und das stimmt positiv in Richtung auf die Vision „Europa als Verbund von Vielfalt“.

Das gesamte Interview findet man -> hier (erster Teil) und -> hier (zweiter Teil).

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