FAZBLOG: Per Anhalter durch die Arbeitswelt

Prof. Scholz Personalverantwortliche wie Führungskräfte sehen sich einer neuen Arbeitswelt gegenüber. Egal ob man sich Daimler-Chrysler oder ein mittelständisches Unternehmen anschaut oder aber das Handeln der Bundesregierung hinterfragt - das Thema neue Arbeitswelt ist allgegenwärtig. Daß man dabei sowohl vom FC Bayern, der Fußballnationalmannschaft, vielleicht aber auch von Orchestern lernen kann, beschreibt Professor Christian Scholz.
Das Prinzip Klinsmann Reloaded? Ja, er kommt wieder! Und damit können wir Jürgen Klinsmann (und die Entscheidung von Bayern München) wieder in die Diskussion um die Entwicklungen der aktuellen Arbeitswelt einbringen.
Karawanenkapitalisten und Oasenbetreiber Nach Siemens minus BenQ, Daimler minus Chrysler jetzt Nokia minus Bochum - und viele andere Fälle. Obwohl eigentlich alles gesagt ist, gibt es ein neues Wort: Den Karawanenkapitalisten, aktuell verwendet vom Finanzminister Peer Steinbrück. Dieses Wort ist so schön und in seiner Konsequenz so grotesk, dass es hiermit sofort in den Reiseführer „Per Anhalter durch die Arbeitswelt" aufgenommen (und damit diskutiert) wird.
Transparenz als Neujahrswunsch Es ist wieder einmal Zeit für die vielen guten Wünsche, wie wir sie uns selber und anderen zum Jahresbeginn mit auf den Weg geben. Daher die nahe liegende Frage: Was wünscht sich der „Anhalter durch die Arbeitswelt" - für die Arbeitswelt?
"WorkChoices" als makabere Realität? Auf der Suche nach Reiseinformationen durch die neue Arbeitswelt durchstreift der Berichterstatter einen Zoo mit 127 Koala-Bären in Brisbane, die friedlich-freundlich den Tag genießen. Vielleicht haben sich so die Australier gefühlt, bevor sie durch die WorkChoice-Regelung ihres Premierministers John Howard in eine ganz andere Welt versetzt wurden.
Darwinismus Total Mercedes (DTM) Es war ein fatales Jahr für die Motorsportabteilung von Mercedes: Nachdem vier angestrebte Titel nicht gewonnen werden konnten, jetzt auch noch ein zweiter Prozess vor Gericht, der nicht das von Mercedes gewünschte Ergebnis brachte. Und das, obwohl sich Mercedes in diesem Jahr voll dem totalen Darwinismus verschrieben hatte – interpretiert als „nur der stärkste gewinnt“. Dieses „Darwinismus Total Mercedes“ (auch abgekürzt DTM) soll deshalb einen unrühmlichen Ehrenplatz im Reiseführer „Per Anhalter durch die Arbeitswelt“ bekommen.
Roter Teppich für Bewerber Langsam kommt es wieder in Mode: Das Red Carpet Recruiting, bei dem Bewerber wie Hollywood-Stars umsorgt werden. Zwar nicht immer mit Segelyacht, Limousine und 5*****Hotel, wohl aber eine Rundumversorgung, bei der man sich als Bewerber wirklich wichtig fühlt. Wie man sich auf dem roten Teppich verhält und wo man auch mal unter den Teppich sehen sollte, verrät diese Folge des Reiseführers „Per Anhalter durch die Arbeitswelt".
Inkompetenz als Kündigungsgrund Ohne großes Aufsehen entschied die Stadtverwaltung von S. (eine bekannte Großstadt), 24 Mitarbeiter zu entlassen. Kündigungsgrund: Inkompetenz. Ursprünglich standen sogar 102 Mitarbeiter auf der Liste. Derartige Vorfälle muss ein guter Reiseführer durch die Arbeitswelt natürlich berücksichtigen und mit entsprechenden Wegweisern versehen.
Nach GoogleEarth jetzt GooglePsycho?
Bachelor und Home Shopping Lange genug hat es gedauert: Endlich publiziert die „Junge Karriere" die zwei Fälle, in denen es tatsächlich gelungen sein soll, funktionsfähige Bachelor-Programme auf die Beine zu stellen. Kritiker mögen argumentieren „Wird auch Zeit" und haben nicht ganz Unrecht, wenn man bedenkt, dass bald mit gleicher Berechtigung Bäckermeister und Frisöre automatisch zum Bachelor („professional") ernannt werden sollen.
Nach GoogleEarth jetzt GooglePsycho?
Bewerber aufgepasst: USP oder USB?
 
Nein, diesmal geht es nicht um eine neue PC-Schnittstelle. Es geht um einige wichtige Fragen im Bewerbungsgespräch. Anders als sonst, geht es dabei um die Gretchenfrage, die ein Bewerber dem Unternehmen seiner Wahl stellen sollte, bevor er diesem sein „Ja-Wort“ gibt.

Grund genug, dieses Thema noch einmal zu thematisieren!
Nach GoogleEarth jetzt GooglePsycho?
iGlocalize als Karrierelogik
 
Immer häufiger geht der berufliche Werdegang über mindestens eine Station im Ausland. Und immer häufiger ist das für den Betroffenen bereits der Anfang vom Ende. Dies muss aber nicht sein ...

Grund genug, dieses Thema noch einmal zu thematisieren!
Nach GoogleEarth jetzt GooglePsycho?
Nach GoogleEarth jetzt GooglePsycho?
 
Google ist nicht nur für imposante Geschäftsergebnisse bekannt, sondern auch für Innovationen im WorldWideWeb. Vor diesem Hintergrund spekulierte der Berichterstatter vor einiger Zeit über etwas, das er GooglePsycho nannte. Und er erntete einen entsetzten Aufschrei: Google würde so etwas nie mit seinen Kunden machen!

Grund genug, dieses Thema noch einmal zu thematisieren!
Nach GoogleEarth jetzt GooglePsycho?
Lokführer-Strategie als Gehaltsmultiplikator
 
Was Piloten 2001 vormachten, praktizieren jetzt Lokführer. Konsequentes Ausspielen von Macht jagt die persönliche Besoldung nach oben! Egal wie das Spiel diesmal ausgeht: Es zeichnet sich ein klares Bild von der zukünftigen Tariflandschaft ab - mit wenig Geld für viele Frustrierte und viel Geld für wenige Wohlhabende. Und diese Kluft wird immer größer, weshalb man sich rasch überlegen sollte, wie man an das rettende Ufer kommt.
Lokführer-Strategie als Gehaltsmultiplikator
Deutschland als gewerkschaftsfreie Zone?
 
Manchmal begegnet dem Berichterstatter bei seiner Reise durch die Arbeitswelt wahrlich Erstaunliches. Und manchmal birgt dieses Erstaunliche wahrlich erstaunliche Konsequenzen für diejenigen, die mit oder ohne "Qual der Wahl" auf Jobsuche sind. Heute wundert sich der Anhalter über den Standardlebenslauf, der plötzlich wieder aus der Vergangenheit auftaucht und eine zentrale Rolle in der Personalarbeit von so renommierten Firmen wie der Lufthansa einnimmt.
Deutschland als gewerkschaftsfreie Zone?
Standardlebenslauf als Paradoxie?
 
Manchmal begegnet dem Berichterstatter bei seiner Reise durch die Arbeitswelt wahrlich Erstaunliches. Und manchmal birgt dieses Erstaunliche wahrlich erstaunliche Konsequenzen für diejenigen, die mit oder ohne "Qual der Wahl" auf Jobsuche sind. Heute wundert sich der Anhalter über den Standardlebenslauf, der plötzlich wieder aus der Vergangenheit auftaucht und eine zentrale Rolle in der Personalarbeit von so renommierten Firmen wie der Lufthansa einnimmt.
Standardlebenslauf als Paradoxie?
Überall Team-Telekom?
 
Im Zusammenhang mit der Doping-Affaire um die Radsport-Mannschaft der Telekom hört man immer wieder die Sätze "Das hätten wir uns nie vorstellen können!" und "Wie kann denn nur so etwas passieren?". Dabei fällt es leicht, entrüstet auf einige Sportler zu zeigen. Nur: Macht man es sich dabei nicht zu einfach? Und vor allem: Was sagt der Reiseführer "Per Anhalter durch die Arbeitswelt" zu diesem Thema? Denn: Wenn man angeblich die Tour de France nur mit Doping bestehen kann, wie sieht es dann mit dem Erklimmen der Managementhierarchie aus? Kann man mit Fairness und Ethik in Vorstandsränge überhaupt noch aufsteigen?
Überall Team-Telekom?
Was Frauen wollen
 
"Der Aufschwung ist angekommen!" Dieser Satz ist typisch für den Wirtschaftsoptimismus im Frühjahr 2007: Zunächst kam der Aufschwung bei Vorständen an, dann bei Facharbeitern. Was noch fehlt ist der Satz "Der Aufschwung ist bei den Frauen angekommen".
Was Frauen wollen
Vorsicht Jobbörse
 
Auf der einen Seite die faszinierende Idee: Über die Jobbörse wie mit einer Rikscha zum Arbeitgeber der Wahl getragen zu werden. Auf der anderen Seite Skepsis über Jobbörsen, vor allem bei einer anziehenden Wirtschaftssituation.
Vorsicht Jobbörse
Passant als Pokalsieger? Hans Meyer und der 1. FCN
 
Hans Meyer ist einer der interessantesten Trainer der Fußball-Bundesliga und hätte auch in Douglas Adams "Per Anhalter durch die Galaxis" seinen Platz gefunden. Dort findet man ihn aber nicht - umso besser, denn jetzt findet man ihn in dieser Hinsicht exklusiv im Reiseführer "Per Anhalter durch die Arbeitswelt": Kombiniert mit Aussagen zu Passanten, Pokalsiegern, Führungskräften und vielem Anderen mehr ...
Passant als Pokalsieger? Hans Meyer und der 1. FCN
Jobmarkt CeBIT bye-bye?
 
Wer erinnert sich noch an den riesigen Jobmarkt auf der CeBIT? Dort gab es noch vor acht Jahren in Gebäude 10 auf 4000 Quadratmetern und sechs Etagen einen potenziellen Arbeitgeber neben dem anderen: Eng gedrängt und etwas masochistisch veranlagt, saßen die hauptberuflichen Recruiter in kleinen Kaninchenställen und versuchten wie auf der Reeperbahn, die heiß umgekämpften Bewerber anzulocken. Alles dies ist nach und nach verschwunden. Aber es gibt Neues und Anderes.
Jobmarkt CeBIT bye-bye?
Dauerpraktikantenstellen als Dauerbrenner
 
Wenn in wenigen Tagen sechs Interviewanfragen zu einem identischen Thema auf den sonst so friedlichen Schreibtisch des Arbeitsweltforschers flattern, dann dürfte das Thema relevant genug sein, um in diesem Weblog erneut aufgegriffen zu werden. Vor allem, weil er eine neue Facette in der Arbeitswelt aufzeigt, die Anlass zu neuen Diskussionen gibt.
Dauerpraktikantenstellen als Dauerbrenner
Yedi-Zwerge in ThyssenKrupp-Aufzügen
 
Der Anhalter findet drei Zeitungsartikel. Einer trägt die Überschrift "Die Ritterlichen" und prognostiziert die neue Moral in der Chefetage. Der zweite berichtet von den 480 Mio. € Kartellstrafe gegen ThyssenKrupp. Im dritten erfahren wir, dass selbst Vizechefs (allerdings von Goldmann Sachs) inzwischen ein Gehalt von 53 Mio. kassieren. Interessante Überlegungen tun sich auf...
Yedi-Zwerge in ThyssenKrupp-Aufzügen
Handball: Ein Wintermärchen zum Feiern und Lernen
 
Dass sich die deutsche Handballnationalmannschaft die Weltmeisterkrone erspielen konnte, hatten die wenigsten erwartet: Wie auch bei der Fußball WM, galt Deutschland nicht im Geringsten als Favorit - erst recht nicht, wenn man die Verletzungen im Vorfeld und diverse andere widrige Umstände berücksichtigt. Umso größer die Freude und umso intensiver die Feier! Also erstens: Gratulation! Und zweitens: Über den Transfer in die normale Arbeitswelt nachdenken, wo genauso Hochleistung zählt!
Handball: Ein Wintermärchen zum Feiern und Lernen
Personalmarketing für Betroffene: "Informatio Diametrales"
 
Wenn ein Waschmittel mit unzutreffenden Merkmalen wirbt, folgt relativ bald ein juristisches Nachspiel. Was aber passiert mit Personalimageanzeigen, auf die sich der hoffnungsvolle Nachwuchs bewirbt, wenn diese nicht der Realität entsprechen? "Don't panic!", der Reiseführer "Per Anhalter durch die Arbeitswelt" hat auch darauf eine Antwort parat.
Personalmarketing für Betroffene: 'Informatio Diametrales'
Das "Gesetz des geraden Weges" als neue Karrierelogik?
Gerader Karriereweg - ja oder besser nein
In den obligaten Karrieremagazinen findet man oft viele Informationen zu bunten Patch-Work-Karrieren, zu erfolgreichen Quereinsteigern, zur biographischen Vielseitigkeit und allenfalls warnende Hinweise auf bedenkliche Spezialisierung beziehungsweise noch bedenklichere Kaminkarrieren, in denen man wie ein übergewichtiger Weihnachtsmann stecken bleibt.
Das 'Gesetz des geraden Weges' als neue Karrierelogik?
Anhalter sucht mitmachende Mitfahrer
Aufruf zum Mitmachen
Der in dieser kleinen Kolumne langsam anwachsende Reiseführer "Per Anhalter durch die Arbeitswelt" hat seine ersten Entwicklungsschritte durchlaufen und diverse Einträge in die unwirkliche Wirklichkeit des Internets abgesetzt. Und damit ist es auch für einen Reiseführer zum Jahreswechsel Zeit für eine Zwischenbilanz.
Anhalter sucht mitmachende Mitfahrer
Der Fluss mit den vielen Dollarscheinen
Bericht über Arbeit und Wirtschaft in Bankok
Dies ist ein Eintrag in den Reiseführer, der schon vor einiger Zeit geschrieben, dann aber wegen eines defekten WLANs nicht veröffentlicht und jetzt aus aktuellem Anlass wieder hervorgesucht wurde. Der Berichterstatter sitzt in Bangkok beim Frühstück. Vor ihm sein Laptop und der Chao Phraya, der direkt am Shangri-La Hotel vorbeifließt. Fast so interessant wie dieser Fluss mit seinen Booten ist das sehr laut geführte Gespräch am Nachbartisch.
Der Fluss mit den vielen Dollarscheinen
Matrix Orga Fatalis
Matrixorganisation - ja oder nein?
René Obermann tut es mit der Telekom, wie viele andere mit ihren Unternehmen: Sie vertrauen auf die Kraft der Matrix! Immer mehr Führungskräfte großer Konzerne und kleiner Abteilungen verlassen sich auf die Matrixorganisation. Nur: Kann man sich wirklich auf sie verlassen? Oder ist man nicht vielleicht sogar von allen guten Geistern verlassen, wenn man sich auf die Matrixorganisation verlässt?
Matrix Orga Fatalis
Einstellungstest plus Handtuch
Tips fürs Vorstellungsgespräch
Der Bewerber liest mit Staunen: "Bringen Sie zum Vorstellungsgespräch bitte einen Gegenstand mit, der sie wirklich umfassend charakterisiert".
Einstellungstest plus Handtuch
B'lor#1 und "more to come"
Bericht über Arbeit und Wirtschaft in Bangalore
Auch wenn meist übersehen, erwartet den Reisenden am Flughafen in Bangalore das erste kulturhistorische Rätsel: Zwei Feuerlöscher an einer weißen Wand und eine Tafel mit der Aufschrift "Make your conversation brief to give a chance to others". Wer soll sich hier in welcher Form kurz fassen, damit wer auch eine Chance (wofür) bekommt?
B'lor#1 und 'more to come'
42 oder: Die Berechnung von Humankapital
Vorsicht bei unsinnigen Humankapitalparadigmen
Die Arbeitswelt ist geprägt von vielen kleinen, faszinierenden Abkürzungen, die man durchaus kennen sollte. Da gibt es die KPIs, den HCROI, die EVA und viele andere. Und spätestens an dieser Stelle bietet es sich an, einen Blick in den ursprünglichen und von Douglas Adams verfassten "Anhalter durch die Galaxis" zu werfen, weil dieser sich auch im heutigen Fall als äußerst lehrreich erweist.
42 oder: Die Berechnung von Humankapital
Mehr Klinsmänner in die Politik? (Karlheinz Feldkamp)
Klinsmann-Prinzip für Politik und Wirtschaft?
Bei seiner Reise durch die Arbeitswelt trifft der Berichterstatter den ehemaligen Fußballtrainer Karlheinz Feldkamp (u.a. Deutscher Meister und DFB-Pokalsieger). Auf einer Diskussionsveranstaltung in der imposanten Autostadt in Wolfsburg diskutieren wir gemeinsam mit Olaf Ansorge (Vertreter des FK Betrieb der Autostadt), Roy Präger (Teammanager des VFL Wolfsburg) und Klaus Fuchs (Geschäftsführer VFL Wolfsburg) über die aktuelle Arbeitswelt, über Darwiportunismus und vor allem über Jürgen Klinsmann. Es war ein sehr interessantes Gespräch. Kontrovers, konstruktiv ... einfach gut. Deshalb an dieser Stelle der Dank für den schönen Abend, der auch zu einem Eintrag in den Reiseführer durch die Arbeitswelt führt.
Mehr Klinsmänner in die Politik? (Karlheinz Feldkamp)
Würfel im Mittelstand
Personalarbeit im Mittelstand
Der Mittelstand als Arbeitgeber? Macht das aus Sicht von Bewerbern Sinn? Ist dies ein Platz für HighPotentials? Worauf sollte man als Bewerber und Mitarbeiter achten? Der Anhalter durch die Arbeitswelt liefert hierzu einige Antworten aus dem diesjährigen BestPersAward, einem Wettbewerb für "Gute Personalarbeit", der sich ausschließlich an mittelständische Unternehmen wendet.
Würfel im Mittelstand
15 Millionen für Herrn Pischetsrieder
Zweifelhafte Belohnungssysteme
Deutschland hat es wieder einmal auf die Titelseite der britischen Financial Times geschafft. Genauer gesagt nicht Deutschland, sondern Volkswagen. Und eigentlich nicht Volkswagen, sondern der (bald ehemalige) Vorstandsvorsitzende Bernd Pischetsrieder mit seinem plötzlichen Rücktritt. Dieser brachte ihm (laut Tagespresse) 15 Millionen Euro Abfindungen ein.
15 Millionen für Herrn Pischetsrieder
Ein Restaurant am vietnamesischen Ende des Universums
Bericht über Arbeit und Wirtschaft in Vietnam
Manchmal ist es auch für die Verfasser von Reiseführern durch die Arbeitswelt sinnvoll, sich auf die Reise in andere Länder zu begeben. Dort kann man, wie mit einer Zeitmaschine, vor- und zurückreisen - im Regelfall mit durchaus interessanten Erkenntnissen. Der Reiseführer durch die Arbeitswelt hat sich auf die Reise nach Vietnam begeben.
Ein Restaurant am vietnamesischen Ende des Universums
Perspektivfrage im Bewerbungsgespräch
Tipps fürs Bewerbungsgespräch
Wenn Sie den Schwarzen Mitarbeiterabbauplaneten vermieden haben und die Flut der fatalen Absagebriefe Sie nicht erreicht hat, kann es sein, dass Sie plötzlich im Bewerbungsgespräch sitzen. Und dann kommt eine Frage, die scheinbar rhetorisch immer wieder vorkommt. Die Frage lautet "Wo sehen Sie sich in 5 Jahren?" Auch wenn dieser Satz in den meisten Bewerbungsführern steht und als eher simpel angesehen wird, ist er tückischer und gefährlicher, als es den Anschein hat.
 
Der schwarze Mitarbeiterabbauplanet
Was tun bei zwanghafter Mitarbeiterabbaumentalität
Bei der Reise durch die Arbeitswelt stößt der Berichterstatter auf Planeten, die nicht nur eine seit neustem auch so genannte Unterschicht haben, sondern auch Mechanismen, um diese stetig zu erweitern. Auf diesen Planeten baut man nicht Steinkohle oder Erze ab, sondern Mitarbeiter. Man definiert auf diesen schwarzen Mitarbeiterabbauplaneten das Abbau-Volumen und beginnt mit dem Tagwerk.
 
Was die Buchmesse zeigt, aber nicht sagt
Falsches Bild der Arbeitswelt?
Bei der Frankfurter Buchmesse geht es nicht nur darum, welche Bücher man dort auf den Bestseller-Listen zeigt. Für das Verstehen der Arbeitswelt ist es viel aufschlussreicher zu erfahren, wie man darüber diskutiert, was schlussendlich als Bestseller-Listen herauskommt. Was also ist die versteckte Tagesordnung, auf die wir uns einstellen müssen?
 
Shimokitazawa
Eintrag über Arbeit und Wirtschaft in Japan
Der Anhalter durch die Arbeitswelt ist in Japan eingetroffen und trifft dort auf etwas Ungewöhnliches. Dieses Ungewöhnliche ist eine Umgehungsstraße, die gebaut werden soll und der ein ganzes Viertel in Tokio mehr oder weniger vollständig zum Opfer fallen soll.
 
Zur Fatalität von flutartigen Absagen
Schlechtes Management als Imagekiller
Wenn ein Unternehmen tausende Bewerbungen einsammelt, um insgesamt vier Personen einzustellen, dann mag der Personaler jubeln, für die Bewerber sieht der ganze Vorgang aber etwas anders aus. Was aus Sicht der Bewerber (vielleicht fälschlicherweise) fatal ist, macht manchen Personaler (vielleicht fälschlicherweise) glücklich und stolz.
Zur Fatalität von flutartigen Absagen
Praktikanten als Anhalter auf der Karriere-Rutschbahn
Praktikum nach dem Studium - ja oder nein?
Warum fliegt man nach Berlin, um dann als Anhalter durch die Arbeitswelt einen Eintrag in den Reiseführer durch die Arbeitswelt über die Generation Praktikum zu machen. Die klare Antwort: Dafür gibt es natürlich keinen Grund. Außer, dass der Flughafen Berlin Tempelhof ein wunderschönes Relikt aus der guten alten Zeit ist, die zwar nicht so gut war, wohl aber klar gegliedert und strukturiert. Und außer, dass mir morgen früh sicherlich eine junge Betreuerin die Referentenmappe aushändigen wird und diese Betreuerin sicherlich eine Praktikantin ist. Spätestens jetzt sind wir beim Thema.
Praktikanten als Anhalter auf der Karriere-Rutschbahn
Schreibst Du noch, oder bloggst Du schon?
Der Anhalter beginnt zu bloggen
Tja, jetzt blogge ich auch und zwar in einem Wiener Hotelzimmer. Natürlich kann man fragen, ob es angesichts der vielen Millionen Blogs, die es bereits jetzt im Internet gibt, noch eines weiteren bedarf. Und natürlich kann man fragen, ob ein Universitätsprofessor seine Zeit nicht lieber mit dem Schreiben wissenschaftlicher Aufsätze verbringen sollte. Man kann aber auch in dem Angebot der FAZ, ein solches Blog zu erstellen, eine Chance sehen, sich in einem neuen Kommunikationsraum zu bewegen.
Schreibst Du noch, oder bloggst Du schon?