Diese
Festschrift für Hans Jürgen Drumm thematisiert das Konzept
der Individualisierung in der Personalarbeit. Individualisierung
wird mit den speziellen Forschungsschwerpunkten der mitwirkenden
Kolleginnen und Kollegen kombiniert und auf inhaltliche Relevanz
abgeprüft. Dabei ergeben sich Anknüpfungspunkte zu
dem
strategischen Personalmanagement,
der
Bedeutung von Eigeninitiative im Rahmen der Personalführung,
dem
internationalen Personalmanagement,
betrieblichen
Sozialleistungen im Wandel,
der
Periodenerfolgsrechnung,
Pathologien
der Individualisierung,
Implikationen
für Organisationstheorie und -forschung,
selbststeuernden
Gruppen in der Prozeßorganisation,
dem
Management von Innovationsprozessen,
neueren
Organisationskonzepten,
Moden
und Mythen des Theoretisierens über die Organisation sowie
visionären
Aspekten einer Individualisierung im "Cyberspace".
Ziel
des Buches ist es, einen Kontrapunkt zu den gängigen Kritikpunkten
am Individualisierungskonzept zu setzen. Individualisierung ist
weder ein vages noch veraltetes Konstrukt, sondern erlangt im Gegenteil
mit zeitgemäßen Inhalten eine konkrete Aktualität für Personalwirtschaftslehre
und Organisationsforschung. Beide werden von einer weiteren Fortsetzung
der Diskussion profitieren.